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Begleitsymptome

Kinder mit einem Dravet-Syndrom leiden oft auch an zusätzlichen Symptomen, welche einer adäquaten Behandlung bedürfen. Nicht alle Symptome treten bei jedem Kind in Erscheinung bzw. können sehr unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

 

Mögliche Begleitsymptome des Dravet-Syndroms sind:


  • psychogene Störungen
  • Verhaltensauffälligkeiten: oppositionelles Verhalten, Aggressionen, Perseveration (krankhaftes Beharren)
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Lernstörungen
  • Aufmerksamkeitsstörungen: hyperaktive oder autistische Züge
  • Demenz
  • oft verzögerte, selten keine Sprachentwicklung
  • Schlafstörungen
  • motorische Störungen
  • muskuläre Hypotonie (niedriger Muskeltonus), aber auch Spastik (=erhöhter Muskeltonus)
  • Ataxie (= Störung der Bewegungskoordination)
  • breitbasiges Gangbild, Standunsicherheit, Gleichgewichtsprobleme, Unfähigkeit der zielgerichteten  Hand- bzw. Fingerbewegung
  • Hypomimie (herabgesetzte Mimik), besonders im Mittelgesichtsbereich
  • chronische Infekte (oft der oberen Atemwege)
     

Welche Symptome letztendlich durch das Dravet-Syndrom oder durch verabreichte Medikamente verursacht sind, ist nicht bei allen Symptomen eindeutig. Alles in allem handelt es sich um eine mehr oder minder deutliche psychomotorische Retardierung.