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Ehrenmitglied

Dr. med. Charlotte Dravet, Epileptologin (Marseille/Frankreich)  


tl_files/dravet/Dravet Konferenzen/Tuebingen/Dr. Dravet.jpgBenannt wurde das Dravet-Syndrom nach der französischen Psychiaterin und Epileptologin Charlotte Dravet (*14. Juli 1936), die das Syndrom im Jahr 1978 erstmals unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten beschrieb und von anderen Epilepsiesyndromen abgrenzte. Bis 1992 wurden von ihr und ihren Kollegen 172 Fallbeispiele veröffentlicht. 

 

Dr. Charlotte Dravet studierte an der Universität von Marseille Psychatrie, spezialisiert auf Kinder-Neuropsychiatrie. In ihrer medizinischen Doktorarbeit unter der Regie von Henri Gastaut,  promovierte sie im Jahre 1965 über eine Epilepsieform, die später als Lennox-Gastaut-Syndrom bekannt wurde. 

 

Von 1965 bis 2000 arbeitete sie im St. Paul Zentrum an der Universität Marseille. Henri Jean Pascal Gastaut (1915-1995) und J. Roger waren ihre Mentoren. 

 

Charlotte Dravet war Präsidentin der Französisch Liga gegen Epilepsie und Mitglied der Kommission für Klassifikation der Epilepsien der ILAE. Sie ist eine Botschafterin für Epilepsie und hat an zahlreichen Kongressen teilgenommen, viele Vorträge gehalten und ist Autorin einer Reihe von veröffentlichten Werken. Jetzt im Ruhestand, arbeitet sie immer noch in Frankreich und Italien, um die Lebenssituation epilepsiekranker Menschen zu verbessern. 

 

Es war uns eine große Ehre Frau Dr. Charlotte Dravet im Jahr 2011 auf unserer Dravet-Syndrom Familienkonferenz in Tübingen persönlich kennenzulernen.

 

 

 

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